Mannheim: Flüchtlinge übernehmen die Drogendealer-Szene, verkaufen ungeniert harte Drogen auf der Neckarwiese

Mannheim: Flüchtlinge übernehmen die Drogendealer-Szene, verkaufen ungeniert harte Drogen auf der Neckarwiese

Drogenszene an der Mannheimer Kurpfalzbrücke floriert

Trotz Razzia geht der Handel munter weiter. Das macht der Polizei zu schaffen.

Manchmal muss sich Peter Albrecht fühlen wie Don Quijote in seinem Kampf gegen die Windmühlen. Im Gespräch mit der RNZ zieht er dann aber lieber den Vergleich zu Unwetterkatastrophen vor: „Wir haben jetzt drei Reihen mit Sandsäcken aufgebaut, bräuchten allerdings mindestens noch fünf“, sagt der Leiter des Polizeireviers Neckarstadt. Was ihm und seinen 100 Beamten aktuell große Sorgen bereitet, ist der florierende Drogenhandel rund um die Kurpfalzbrücke. Albrecht denkt an die griechische Mythologie: „Schlägt man der Hydra einen Kopf ab, wachsen zwei nach.“

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Immer neue Dealer verkauften ihren Stoff auf der Neckarwiese. Am helllichten Tag, offen und ganz ungeniert. Ob harte oder weiche Drogen, zum Schnupfen, Spritzen oder Inhalieren: „Da gibt es alles“, sagt Albrecht. Die Anbieter seien meist junge Asylbewerber aus Schwarzafrika, hauptsächlich Gambier. Männer, denen in den engen Flüchtlingsunterkünften die Decke auf den Kopf falle und die den Verlockungen unserer Konsumgesellschaft verfielen. „Mit den staatlichen Bezügen lassen sich keine teuren Markenklamotten finanzieren“, erklärt Albrecht. Ihre Kunden stammten aus der ganzen Region. Nun ist es nicht so, dass die Polizei nichts gegen die Drogenszene unternommen hat. Bei einer Razzia im Mai letzten Jahres in der nahen Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA) in der Industriestraße wurden mehrere Personen – ausschließlich Gambier – festgenommen (die RNZ berichtete).

Wegen gewerbsmäßigen Handels mit Marihuana, Amphetamin und Kokain sind 150 Strafverfahren eingeleitet und 25 Haftbefehle erlassen worden. Verurteilungen bewegten sich zwischen acht und 22 Monate langen und zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafen.

Obwohl aufgrund der „sinkenden“ Flüchtlingszahlen…

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